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Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 2022

Wenn uns bewusst wird, dass die Zeit, die wir uns für einen anderen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden.

Roswitha Huch

Mit diesem Weihnachtsgruß sagt der Vorstand des Schwester-Neria-Fonds e.V. den Förderern, den Mitgliedern und den ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen ein Dankeschön für die geleiste  Hilfe in diesem Jahr.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes Weihnachtsfestund ein gesundes Jahr 2022.

Neues Endoskop im Einsatz für Palliativpatienten

Das Westfalenblatt berichtete in seiner Ausgabe vom 15. Dez. 2021 vom Einsatz eines neu angeschafften Endoskops, das der Schwester-Neria-Fonds für die Betreuung seiner Patienten angeschafft hat.

Die etwas andere Weihnachtsfeier

Michaela Kösters-Zünkler hatte alles bereits geplant:

Eine vorweihnachtliche Feier für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Hospizgruppe bei Kaffee, Tee und Plätzchen in der guten Stube ihres Hauses. Aber dann stiegen wieder die Inzidenzzahlen  und die Corona-Schutzverordnung verhagelte der Koordinatorin vom Schwester-Neria-Fonds die Feier.

Also wurde kurzerhand neu geplant. Aus dem gemütlichen Zusammensein am offenen Kamin in der warmen Stube wurde eine Wanderung durch die Delbrücker Randgebiete. 

Es gab alkoholfreien Cranberry-Punsch  und selbstgebackene Plätzchen bei diesmal herrlichem Winterwetter. Die Teilnehmer waren von  dieser Art der Weihnachtsfeier begeistert und ließen den Tag am Lagerfeuer im Garten ausklingen.

Im zweiten Corona-Winter ein gelungenes Dankschön an die Mitglieder der Hospizgruppe und ein besonderes Dankeschön an die Organisatorin.

Corona-Pandemie und die Palliativmedizin – Ein Interview mit Dr. Johannes Meiß

In einem Zeitungsartikel des Westfalenblatts vom 19.11.2021 berichtet Dr. Meiß über die Auswirkungen der Corona-Pandemie für Patienten, Angehörige, Ärzte und Pflegekräfte. Den genauen Wortlaut finden sie hier.

Gedenkgottesdienst des Schwester-Neria-Fonds

Nachdem der jährliche Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Palliativpatienten des Schwester-Neria-Fonds im letzten Jahr coronabedingt ausfallen musste, konnte am 19.11.2021 der geplante Gottesdienst unter Einhaltung der 3-G-Regeln stattfinden.

Pastorin Gabriele Hische und Diakon Rudolf Voss gestalteten den ökumenischen Gedenkgottesdienst, zu dem die Familien und Angehörigen der Verstorbenen eingeladen waren. Mit Kerzen und weißen Rosen, die am Ende der Feier verteilt wurden, gedachte man den über 100 verstorbenen Palliativpatienten der Jahre 2020 und 2021.

Der Schwester-Neria-Fonds bedankt sich bei allen Mitwirkenden für die Gestaltung dieses einfühlsamen Gottesdienstes.

Schwester-Neria-Fonds verabschiedet Doris Müller

Im Rahmen der Vorstandssitzung am 18.11.2021 verabschiedete der Schwester-Neria-Fonds die langjährige Beisitzerin des Vereins, Doris Müller.

Die 1. Vorsitzende, Rita Dunschen, bedankte sich bei Doris Müller für die engagierte Mitarbeit und die konstruktiven Diskussionsbeiträge in all den Jahren der Vorstandsarbeit. Sie hat sich nach innen und außen immer für die Belange des Vereins und seiner Ziele eingesetzt. Zum Schluss der Dankesrede übergab Frau Dunschen ihr einen Blumenstrauß.

Doris Müller scheidet aus eigenem Wunsch aus dem Vorstand des Schwester-Neria-Fonds aus und will, wie sie es selbst formulierte, den Jüngeren Platz machen.

Jahrestreffen der Hospizgruppe des Schwester-Neria-Fonds

Wie in jedem Jahr hatte die Koordinatorin  der Hospizgruppe, Michaela Kösters-Zünkler,  alle ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch in ihren Garten eingeladen. Leider spielte in diesem Jahr das Wetter nicht mit und so musste die Gruppe spontan in die Räumlichkeiten der Gastgeberin umziehen.

Aber diese Einschränkung tat der Diskussion über die Aufgaben und Erfahrungen innerhalb der Hospizgruppe  im zweiten Corona-Jahr keinen Abbruch. Auch wenn inzwischen die Einschränkungen gelockert worden sind, ist es immer noch eine große Herausforderung, den Schwerkranken die nötige Zuwendung entgegen zu bringen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Unterstützung der Familien und der Patienten durch Palliativschwestern und ehrenamtliche Helfer in diesen Zeiten besonders wichtig ist. Deshalb wird man auch weiterhin mit Maske und Abstand die Patienten betreuen.

Als Dankeschön für die Männer und Frauen der Hospizgruppe war unter Einbeziehung der  gesamten Familie ein Grillabend vorbereitet worden. Für die Salate und den Nachtisch hatten die Teilnehmer gesorgt und der „Grillmeister“ musste trotz schlechtem Wetter nicht im Regen stehen – es wurde einfach einer der aufgespannten Sonnenschirme zum Regenschirm umfunktioniert.

An dieser Stelle ein besonderer Dank an die Familie Kösters-Zünkler für den gelungenen Abend.

2020 – Ein Jahr, das in Erinnerung bleiben wird

Wer hätte gedacht, dass ein Virus unser aller Leben so durcheinanderbringen würde. Seit dem Frühjahr bestimmt das Corona-Virus unser tun und handeln.

Auch die Mitglieder und die ehrenamtlichen Helfer*innen des Schwester-Neria-Fonds haben die Einschränkungen des täglichen Lebens zu spüren bekommen. Wo normalerweise eine beruhigende Hand oder eine sanfte Berührung den totkranken Patienten in den schweren Stunden geholfen hat, ist heute Abstand und Zurückhaltung angesagt. Und trotzdem standen unsere Begleiter den Sterbenden in der letzten Lebensphase auch in diesem Jahr zur Seite. Dafür hat sich unsere Koordinatorin, Michaela Kösters-Zünkler, bei den Ehrenamtlichen mit einem kleinen Weihnachtspräsent bedankt.

Wir sagen an dieser Stelle auch allen Spendern und Unterstützern unseres Vereins für ihr Engagement ein herzliches „Dankeschön“. Wir werden auch weiterhin unheilbar kranke Menschen begleiten, damit sie ihre letzte Zeit mit einer möglichst hohen Lebensqualität im Kreise der Familie erleben können.

Der Vorstand des Schwester-Neria-Fonds wünscht Allen ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2021.

Ein Weihnachtsgeschenk für die Bewohner des „Haus Lebensfreude“ in Westenholz

Der Schwester-Neria-Fonds hat es sich zur Aufgabe gemacht, unheilbar kranke Menschen zu unterstützen und ihre letzte Zeit mit einer möglichst hohen Lebensqualität schmerzfrei zu verbringen. Neben der Pflege und der Betreuung dieser Patienten durch Palliativmediziner und ehrenamtlichen Helfer*innen geschieht dies auch durch die Anschaffung technischer Hilfsmittel in den Pflegeheimen.

In der Woche vor Weihnachten hat der Verein dem „Haus Lebensfreude“ in Westenholz einen speziellen Pflegerollstuhl übergeben.  Für Pflegekräfte und Patienten ist ein solcher Rollstuhl eine große Hilfe bei der Bewältigung der täglichen Pflegearbeit. Finanziert wurde der Rollstuhl durch eine Aktion der Volksbank Delbrück-Hövelhof, bei der Vereine und Institutionen, die im Geschäftsgebiet der Volksbank liegen, ein nachhaltiges Projekt realisieren.  Allen Volksbankmitgliedern, die für unser Projekt ihr Votum abgegeben haben, sagen wir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Bei der Übergabe waren dabei (von links):
Christine Gertkemper, Leiterin des „Haus Lebensfreude“
Birgit Kerkstroer, Volksbank Delbrück-Hövelhof
Rita Dunschen, Vorsitzende des Schwester-Neria-Fonds

Am Ende dieses ungewöhnlichen Jahres bedanken wir uns bei allen Spendern und Unterstützern und wünschen ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und gesundes Jahr 2021.

Austausch von Erfahrungen und Informationen für die Hospizgruppe

Der Coronavirus hat unser aller Leben mehr oder minder stark verändert. Soziale Kontakte sind eingeschränkt worden, Feiern und Versammlungen werden abgesagt und das Zusammentreffen von mehreren Personen erfolgt nur mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen.

Auch die Hospizgruppe des Schwester-Neria-Fonds hat unter diesen Bedingungen zu leiden. Wo noch gestern die Nähe zu totkranken Menschen eine Selbstverständlichkeit war, wird diese heute durch Mund- und Nasenschutz, Abstand und Hygienemaßnahmen stark eingeschränkt. Aber auch in diesen  sich täglich ändernden Zeiten kommen die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen der Hospizgruppe ihren Aufgaben nach – machen weiterhin Besuche bei den Patienten und unterstützen die Familien bei der Bewältigung ihrer täglichen Herausforderungen.

Die Koordinatorin der Gruppe, Michaela Kösters-Zünkler, hatte im September die Hospizgruppe eingeladen, um über die Einschränkungen und Probleme, die durch die Coronakrise entstanden sind, zu diskutieren und sich auszutauschen. Gleichzeitig wurden Erfahrungen und Lösungen im täglichen Umgang mit dem Virus besprochen, die allen Beteiligten den Umgang mit Palliativpatienten erleichtert.

Zum Ende der Veranstaltung lud Frau Kösters-Zünkler die Ehrenamtlichen zu einem Grillfest ein, das dank gutem Wetter und genügend Abstand für die Teilnehmer ein gelungener Abschluss für die Weiterbildungsaktion wurde.