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Schwester-Neria-Fonds sagt Danke für eine großzüge Spende

In den Räumen des Schwester-Neria-Fonds e.V. in Delbrück haben die beiden Betriebsräte Daniel Böddeker und Peter Schmitz des Unternehmens Westfalen Weser eine Spende über 4.000 Euro an den Vorstand des Fonds übergeben. Rund 900 Mitarbeiter des Unternehmens spenden jährlich die Centbeträge ihres Gehaltes für einen guten Zweck.

Die Vorsitzende des Schwester-Neria-Fonds, Rita Dunschen, bedankte sich bei allen Spendern für ihr Engagement.

Schwester-Neria-Fonds übergibt spezielle Rollstühle an Pflegeheime

(Artikel aus dem Westf. Volksblatt vom 13. Juli 2019)

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab der Vorstand des Schwester-Neria-Fonds e.V. Delbrück drei weitere Pflegerollstühle an die Seniorenwohnheime in Delbrück, Ostenland und Westenholz.
Das Pflegeheim „Kleines Landhaus am Brakendiek“ in Lippling hat bereits gute Erfahrungen mit einem solchen Pflegerollstuhl gemacht. Deshalb hat der Fonds auch für weitere Pflegeheime eine solche Investition getätigt.
Für Pflegekräfte und Patienten ist ein solcher Rollstuhl eine große Hilfe bei der Bewältigung der täglichen Pflegearbeit.

Gedenkgottesdienst vom Schwester Neria Fonds e.V. in der ev. Segenskirche in Delbrück

Wie in jedem Jahr gedenkt der Schwester Neria Fonds mit einem Gottesdienst der Verstorbenen, die ihre letzten Tage in der Obhut von Mitgliedern des Vereins verbracht haben und ihren schweren Leiden in den zurückliegenden 12 Monaten erlegen sind.

Dieser ökumenische Gottesdienst wird gestaltet von Pfarrerin Gabriele Hische und Diakon Rudolf Voß. Er findet am 24. Mai 2019 um 18.00 Uhr in der Evangelischen Segenskirche am Driftweg 33 statt. Hierzu sind alle Verwandten und Freunde der Verstorbenen sowie alle Gläubigen  herzlich eingeladen.

Nach dem Gottesdienst schließt sich eine Begegnung in den Räumen des Gemeindezentrums an.

 

Schwester Neria Fonds e.V. zog Bilanz für das Jahr 2018

Zur Jahreshauptversammlung des Schwester Neria Fonds begrüßte die 1. Vorsitzende, Rita Dunschen, die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins und zog Bilanz für das abgelaufene Jahr 2018. Der Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, schwerstkranke Patienten in den letzten Tagen ihres Lebens zu begleiten, hat in der Bevölkerung eine große Zustimmung gefunden.

Dies sieht man auch an den zahlreichen Todesanzeigen, in denen um eine Spende zu Gunsten des Schwester Neria Fonds gebeten wird, verbunden mit der Bitte, auf Kranz-  oder Blumenbeigabe zu verzichten.  Mit diesen Spenden finanziert der Fonds innerhalb des Palliativnetzwerkes Delbrück Projekte, die von den Krankenkassen nicht oder nur teilweise übernommen werden.

Dazu gehört neben besonderen Medikamenten und Hilfsmitteln auch der Einsatz von speziell geschulten Physiotherapeuten und Palliativpflegekräften. Palliativ-Ärzte und Apotheker sowie z. Zt. 28 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind für den Verein tätig, die Schwerstkranke betreuen und betroffene Familien unterstützen.

Ein Projekt, das der Schwester Neria Fonds derzeit mit den Spendengeldern finanziert, ist die Anschaffung von speziellen Pflegerollstühlen. Für das  Seniorenheim „Kleines Landhaus am Brakendiek“ wurde ein solcher medizinischer Rollstuhl für Palliativpatienten bereits ausgeliefert. Weitere Bestellungen werden für die eingerichteten Palliativzimmer in diesem Jahr folgen.

Neben dem Kassenbericht, der von der Kassiererin Renate Eikel vorgetragen wurde, gab es auch eine Veränderung im Vorstand des Fonds. Bernhard Scheller gab die Position des Schriftführers an Theo Hellmann ab. Er steht aber weiterhin als Beisitzer dem Verein mit Rat und Tat zur Seite.

Dr. Johannes Meiß berichtete, dass es eine Vielzahl von Anfragen gibt, zum Thema Hospiz und Palliativmedizin einen Vortrag zu halten. Dieses zeige, dass das Thema mehr und mehr ins öffentliche Interesse rückt.

Es wurde auch der Termin für einen Gedenkgottesdienst festgelegt,  der in diesem Jahr  in der ev. Segenskirche in Delbrück stattfindet. Am 24. Mai 2019 um 18.00 Uhr sind dazu alle Angehörigen der verstorbenen Palliativpatienten und alle Gläubigen herzlich eingeladen.

Das Delbrücker Netzwerk – Sie alle unterstützen den Schwester-Neria-Fonds e.V.

Hier: Die Apotheken

Auf der Internetseite des Schwester Neria Fonds ist zu lesen:

„Wir koordinieren alle Maßnahmen, die eine optimale Behandlung, Betreuung und Begleitung der Patienten mit begrenzter Lebenserwartung in der letzten Phase ihres Lebens ermöglichen und helfen den Angehörigen bei der Bewältigung dieser schweren Aufgabe. Dabei unterstützen uns Pflegedienste, Palliativärzte, Therapeuten, Apotheken und ehrenamtliche Helfer.“

Christian Hartmann, stellvertretender Vorsitzender des Schwester-Neria-Fonds und sein Bruder Peter Hartmann sind als Apotheker ein Teil des Delbrücker  Netzwerks , das sich um Palliativpatienten und deren Angehörige kümmert. Wann immer spezielle Medizin, in Abstimmung mit den Palliativmedizinern gebraucht wird, oder ob es um besondere Hilfsmittel für die Patienten geht, hier sind die Apotheker gefragt.

Sie übernehmen die Bereitstellung und manchmal auch die individuelle Herstellung von Arzneimitteln für die schwerstkranken Patienten. Auch spezielle Hilfsmittel zur Schmerzlinderung, wie z. B. eine Schmerzpumpe, werden bereitgehalten und zeitnah zur Verfügung gestellt. Denn nicht jede Apotheke hat solche Dinge ständig vorrätig.

Bei den Medikamenten handelt es sich in erster Linie um solche Mittel, die bei den Patienten die Schmerzen lindern, ihnen die Angst vor Schmerzen oder Luftnot nehmen  und die eine bessere Atmung gewährleisten. Auch besondere Schlafmittel sind wichtig, damit der geschwächte Körper der Patienten sich regenerieren kann.

Die beiden Apotheker, die zu jeder Zeit für die Palliativmediziner und damit für die Patienten zur Verfügung stehen, haben eine geriatrische Pharmazie-Ausbildung gemacht, um möglichst umfassend auf die Bedürfnisse der Palliativmedizin eingehen zu können.

In dem Zusammenspiel von Arzt, Apotheker, Krankenkasse und Patienten springt immer dann der Schwester-Neria-Fonds ein, wenn Leistungen von den Krankenkassen nicht übernommen werden. Schnelle und unbürokratische Hilfe stehen dabei im Fokus aller Beteiligten.

Dies ist ein kleiner Einblick in die Arbeit des Schwester Neria Fonds und seiner verschiedenen „Netzwerker“. Sie alle leisten einen Beitrag im Sinne von Schwester Neria.

In Delbrück wird Schwerstkranken geholfen

Schwester Neria Fonds finanziert speziellen Pflegerollstuhl

Eine der selbstgesetzten Aufgaben des Delbrücker Schwester Neria Fonds ist die Finanzierung von pflegerischen und medizinischen Hilfsmitteln für Schwerstkranke.

Aus Spendenmitteln konnte deshalb im Seniorenheim „Kleines Landhaus am Brakendiek“ ein speziel­ler medizinischer Rollstuhl für Palliativpatienten angeschafft werden.

Dieser Spezialrollstuhl ermöglicht es dem Pflege­personal, Schwerstkranke optimal zu betreuen.

Damit können sie am alltäglichen Geschehen im Senio­renheim wieder teilnehmen. Somit steigert der Roll­stuhl die Lebensqualität der schwerstkranken Patienten in ihren letzten Lebenstagen.

Dieser spezielle Rollstuhl von Culla Care bietet einen optimalen Sitz- und Liegekomfort durch die besondere Form und die druckentlastende Polsterung.

Der Schwester Neria Fonds wird auch in Zukunft aus Spendengeldern für Palliativpatienten außergewöhn­liche Hilfsmittel zur Palliativversorgung zur Verfügung stellen.

Die Kranken- und Pflegekassen bezahlen diese Pflege­mittel nicht.

In diesem Sinn ein herzliches Dankeschön an alle Spender  des Schwester Neria Palliativnetzwerkes.

Frohe Weihnachten

Wir wünschen allen, die dem Schwester-Neria-Fonds nahe stehen, ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2019. Wir sagen „Dankeschön“ für den ehrenamtlichen Einsatz, für die Spende und für das Engagement im abgelaufenden Jahr.

Abschlusstreffen der neuen Ehrenamtlichen des Schwester Neria Palliativnetzwerk

 

Nach 22 Unterrichtsstunden und vielen Seminargesprächen mit Frau Michaela Kösters-Zünkler, Koordinatorin des Schwester Neria Palliativnetzwerkes Delbrück, haben insgesamt 15 ehrenamtliche Hospizhelferinnen Ihre Grundausbildung kürzlich abgeschlossen.

Damit stehen dem Netzwerk für Hospiz- und Palliativmedizin im Delbrücker Land noch mehr engagierte ehrenamtliche Helfer zur Verfügung, die betroffenen Familien in den schweren Zeiten des Abschiednehmens von einem geliebten Menschen mit Rat, Tat und insbesondere mit ihrer Zeit zur Seite stehen.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen sind ein wichtiges Bindeglied in der Versorgung von schwerstkranken Menschen, die in der Obhut der Familie zu Hause die letzten Tage ihres Lebens verbringen wollen. „90% der Schwerstkranken möchte dies gerne“, sagt der leitende Palliativmediziner Dr. Johannes Meiß.

Seit 2016 koordiniert die eigens dafür ausgebildete examinierte Krankenschwester Michaela Kösters-Zünkler die Aufgaben des Schwester Neria Fonds Palliativnetzwerkes in Delbrück.

Zusammen mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern aus dem Vorjahr kann Frau Kösters-Zünkler ab sofort auf einen Grundstock von insgesamt über 25 ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen in den Diensten schwerstkranker Mitmenschen in Delbrück zurückgreifen.

Nähere Auskunft unter 0151 40131827 oder hospiz@schwester-neria-fonds.de

Die Gruppe der ehrenamtlichen Helferinnen mit der Koordinatorin Michaela Kösters-Zünkler (stehend, 2. von links) und Dr. Johannes Meiß (stehend, 3. von links)

Palliativzimmer im Haus Joseph in Ostenland (ein)geweiht

Die Geschäftsführung hatte zur offiziellen Einweihung des Haus Joseph gGmbH in Ostenland eingeladen und die Gäste waren zahlreich erschienen. 

Wie geplant, konnte das Haus Ende Nov. 2018 offiziell an den Betreiber, den Verein „Daheim e.V.“ übergeben werden. Alle Festredner, Geschäftsführung, Politiker, Vertreter der Kirchen und das Aufsichtsgremium der gemeinnützigen GmbH lobten das Engagement aller am Bau Beteiligten und sagten „Dankeschön“ für die vielen geleisteten ehrenamtlichen Stunden.

Auch Dr. Johannes Meiß, Vertreter des Schwester-Neria-Fonds e.V. in Delbrück, warb in seiner kurzen Ansprache für die Unterstützung der Hospiz- und Palliativarbeit in Delbrück. Der Schwester-Neria-Fonds hat die Einrichtung des Palliativzimmers finanziell unterstützt. Dr. Meiß weiter: Prio 1 hat in der Hospizarbeit noch immer die häusliche Pflege. Wenn aber Angehörige und Familie überfordert sind, ist ein solches Palliativzimmer ein Notanker für alle Beteiligten in häuslicher Nähe. In einem solchen Fall steht das Palliativ- und Hospiznetzwerk, dem auch der Schwester-Neria-Fonds e.V. angehört, mit Rat und Tat zur Seite.

Dabei muss man aber die Wünsche und Ängste der Schwerstkranken immer im Blick behalten. Und das heißt fast immer:  Sie wollen die letzten Tage und Stunden „zu Hause“ verbringen. Auch dabei unterstützt der Schwester-Neria-Fonds die Angehörigen, wie auch die Patienten in der letzten Phase ihres Lebens.

(Besichtigung des Palliativzimmers durch Vertreter des Schwester-Neria-Fonds e.V. und des Architektenbüros)

Am Ende der Veranstaltung wurde das Gebäude und die Räumlichkeiten von den Geistlichen Pastor Bernd Haase und Pfarrerin Gabriele Hische geweiht.

Hier ein paar Fotos vom neu eingerichteten Palliativzimmer in Ostenland:

Vortrag über die Arbeit des Schwester-Neria-Fonds e.V. bei der Caritas-Konferenz Delbrück

Die Koordinatorin der Hospizgruppe des Schwester-Neria-Fonds, Michaela Kösters-Zünkler, hielt im Rahmen der Mitarbeiterversammlung der Caritas-Konferenz Delbrück einen Vortrag über die Arbeit des Schwester-Neria-Fonds,  der Hospizarbeit und der Palliativmedizin des Fonds.

Der Schwester-Neria-Fonds, die tragende Säule des Palliativnetzwerks in Delbrück, hat sich zur Aufgabe gemacht, Schwerstkranken und deren Angehörige in der letzten Lebensphase zu begleiten und zu unterstützen. Zum Netzwerk gehören  Palliativärzte, Apotheken, Physio- und Ergo-Therapeuten, Krankenschwestern, die speziell ausgebildet sind sowie ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der ambulanten Hospizarbeit tätig sind. Die wesentliche Aufgabe des Schwester-Neria-Fonds ist es, diese Arbeit zu koordinieren, zu unterstützen und die finanziellen Mittel unbürokratisch bereit zu stellen, wenn Krankenkassen und Angehörige dazu nicht in der Lage sind. Neben dem Palliativzimmer im von Galen Haus in Delbrück wird z Zt. ein zweites Zimmer im Haus Josef in Ostenland eingerichtet, wo schwerkranke Menschen bis zu ihrem Lebensende betreut werden oder sie für eine Übergangszeit wohnen können, bevor die Voraussetzungen für eine Pflege zu Hause geschaffen worden sind.

Ein Vortrag, der bei den Ehrenamtlichen der Caritas-Konferenz auf viel Interesse stieß und bei dem anschließend mit Frau Kösters-Zünkler noch viel diskutiert wurde.

Margret Melcher, 1. Vorsitzende der Caritas-Konferenz Delbrück, dankt Michaela Kösters-Zünkler für den engagierten Vortrag über Schwester-Neria-Fonds , die Palliativmedizin und die Hospizarbeit