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Autoübergabe an den Schwester-Neria-Fonds für das Palliativnetzwerk Delbrücker Land

Der Schwester-Neria-Fonds e.V. hat im Rahmen der Hauptversammlung 2025 beschlossen, für das Palliativnetzwerk Delbrücker Land ein Auto anzuschaffen. Damit die Palliativfachkräfte bei ihren Fahrten zu den Patienten nicht immer ihr eigenes Fahrzeug benutzen müssen, wurde ein umweltfreundliches E-Auto bestellt.

Übergabe des Autos durch die Firma Regett in Westenholz
(von links: Peter Hartmann, Schwester-Neria-Fonds, Christian Regett, Autohaus Regett, Theo Hellmann, Schwester-Neria-Fonds)

In der letzten Woche wurde das Auto an den Schwester-Neria-Fonds übergeben. In den nächsten Tagen wird noch unser Logo auf dem Auto angebracht. Danach steht das Fahrzeug den Aktiven unseres Netzwerks zur Verfügung.

Wir wünschen allzeit Gute und sichere Fahrt.

Beistand auf dem letzten Lebensweg

 

Zu wissen, dass ein geliebter Mensch nicht mehr lange lebt, stellt den Alltag vieler Betroffener auf den Kopf. Oftmals mischt sich das Gefühl der Traurigkeit mit Überforderung. Der Schwester-Neria-Fonds aus Delbrück unterstützt Menschen auf diesem letzten Weg.

Der Grundstein für die heutige Palliativarbeit wurde bereits vor 20 Jahren gelegt. Das damalige Ziel: die bestmögliche Betreuung und Behandlung von Menschen mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung.

Um die damit verbundenen Aufgaben weiter ausbauen zu können, entstand damals die Idee, einen Verein zu gründen. Und so entstand das Palliativnetzwerk Delbrücker Land am 1. Mai 2007, aus dem später der Schwester-Neria-Fonds gebildet wurde.

Eine Person, die als Gründungsmitglied von Anfang an mit dabei ist, ist Rita Dunschen. Seit 18 Jahren als Vorstandsvorsitzende im Schwester-Neria-Fonds Palliativnetzwerk Delbrücker Land aktiv, hat sie viel gesehen und mit vielen Menschen gesprochen. Sie weiß, wie bedeutsam die ehrenamtliche Arbeit jedes einzelnen Mitarbeiters ist.

„Rund 35 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich als Palliativ- und Hospizbegleiter im Netzwerk und besuchen die Menschen zuhause. Ohne dieses Engagement und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Institutionen und Ärzten wäre diese Arbeit nicht möglich“, sagt Rita Dunschen.

Auch sie selbst hat mit Angehörigen und Betroffenen gesprochen und hierbei viele Schicksale kennengelernt. Nun hat sie ihre Position als Vorstandsvorsitzende des Schwester-Neria-Fonds in andere, wie sie selbst sagt, „jüngere Hände“ abgegeben. Somit wurde Peter Hartmann, bisher stellvertretender Vorsitzender und Inhaber der Sonnenapotheke in Delbrück, zum neuen Vorsitzenden ernannt. Gabriele Fecke wurde neu in den Vorstand gewählt und übernimmt die Aufgaben von Peter Hartmann als stellvertretende Vorsitzende.

„Als Apotheker habe ich schon allein aus meiner beruflichen Perspektive heraus mit Palliativversorgung zu tun und weiß, wie wertvoll diese Arbeit ist. Doch auch durch mein privates Umfeld bin ich bereits damit in Berührung gekommen“, sagt Hartmann, der seit drei Jahren im Vorstand aktiv ist. „Das Palliativnetzwerk entlastet Familien, denn viele sind mit der Situation komplett überfordert.“

Um die langjährige Arbeit von Rita Dunschen zu würdigen, wurde sie zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Gemeinsam mit dem ärztlichen Leiter des Netzwerks, Dr. Johannes Meiß, habe Rita Dunschen mit ihrer ruhigen und souveränen Art die Arbeit über viele Jahre hinweg geprägt, sagte Peter Hartmann auf der Versammlung.

Und auch Dr. Johannes Meiß komme eine tragende Rolle zu, denn wo immer es möglich war, habe er auf Veranstaltungen den Fonds und seine Ziele vorgestellt. Die Unterstützung des Palliativnetzwerks reicht von der Koordination und der Bereitstellung von medizinischen oder pflegerischen Hilfsmitteln über die Kostenübernahme bis zur Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Netzwerks, also der Förderung der Palliativ- und Hospizarbeit. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 100 Menschen palliativ begleitet.

Die Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospiz- und Palliativbegleiter dauert mehrere Wochen. Auch hierbei ist die große Vernetzung untereinander ein Vorteil. „Oftmals melden sich Einrichtungen bei uns, deren Krankenschwestern die Ausbildung absolvieren möchten“, sagt Rita Dunschen weiter. Da nicht alle Träger die Kosten für die Ausbildung übernehmen, kommt dem Netzwerk auch hier eine entscheidende Rolle zu. Dem Fonds ist es auch zu verdanken, dass mittlerweile fünf Palliativzimmer im Delbrücker Stadtgebiet eingerichtet wurden, wie zum Beispiel in unterschiedlichen Pflegeheimen.

In der Anfangszeit hätte keiner der Gründungsmitglieder es für möglich gehalten, auf solch eine Unterstützung zu treffen. Daher gilt Rita Dunschens Dank auch allen Menschen, die die Arbeit durch ihre Spende möglich gemacht haben und auch weiterhin ermöglichen.

Der Grundgedanke des Palliativnetzwerks geht auf Schwester Neria zurück, die als Ordensfrau der Armen Dienstmägde Jesu Christi in Dernbach gearbeitet hat und im Delbrücker Krankenhaus tätig war. Sie hat auch Patienten zuhause besucht. „Sie ist immer mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, von Hof zu Hof und von Patient zu Patient“, sagt Rita Dunschen.

Geboren wurde Schwester Neria 1885 als Anna Bär in Hausen bei Limburg. Von 1913 bis 1938 war sie im Bereich der häuslichen Krankenpflege und in verschiedenen Krankenhäusern im Westerwald tätig. Nach ihrer Tätigkeit im Westerwald war sie im Delbrücker Krankenhaus, wo sie bis 1971 tätig war. Mehr Informationen gibt es unter www.schwester-neria-fonds.de.

 

Spende gesammelt auf Mallorca

In der Delbrücker Stadtpost erschien in der März-Ausgabe dieser Artikel über eine Spendenaktion der RSG Delbrück. Wir bedanken uns recht herzlich bei den Radlern und Radlerinnen für diese „Höhenmeterspende“.

Erradelten in acht Tagen 124.782 Höhenmeter (von links): Günter Greiger, Martin Speit, Franz Lipsmeier, Susanne Korsmeier, Martin Korsmeier, Elfie Hüther, Kai Hüther, Peter Hartmann, Thomas Karlisch, Klaudia Hennemeier, Rolf Brölemann, Evelyn Brölemann, Heinz Hennemeier, Eckhard Czapula, Bernhard Rensinghoff und Manfred Hennemeier.

 

 

Befähigungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiter – Schwester-Neria-Palliativnetzwerk

Wer einen Führerschein macht, muss auch einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren, um Menschen in Notsituationen helfen zu können. Das kennt so gut wie jeder. Wer Menschen mit begrenzter Lebenserwartung in der letzten Lebensphase begleiten möchte, braucht ebenfalls eine entsprechende Befähigung. Der Schwester-Neria-Fonds e.V. bot dafür zum wiederholten Male einen sogenannten Befähigungskurs an.

Im März dieses Jahres hat Michaela Kösters-Zünkler, die Koordinatorin der ambulanten Hospizgruppe Schwester Neria Palliativnetzwerk, für die Fortbildung ehrenamtlicher Hospizbegleiter/innen 10 Männer und Frauen gewinnen und schulen können.

In 20 Unterrichtseinheiten gaben Fachkräfte aus der Palliativ- und Hospizarbeit ihre praktischen Erfahrungen und ihr umfangreiches Wissen an die Teilnehmer/innen weiter. Diese Fortbildung befähigt sie, sich um Menschen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung zu kümmern und ihren Angehörigen beizustehen. Dieses geschieht in häuslicher Umgebung oder in Pflegeheimen des Delbrücker Landes. Der Kurs befasste sich u.a. mit

  • Rechtlichen Fragen zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsvollmacht, Patientenverfügung
  • Kenntnissen über Hospizarbeit und Sterbebegleitung
  • Gesprächsführung und Kommunikation
  • Ängste abbauen und Abschiednehmen

Das Motto dieser Fortbildung lautete:

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“

Das Schwester Neria Palliativnetzwerk Delbrücker Land bedankt sich bei den neuen ehrenamtlichen Helfern und wünscht ihnen für ihre zukünftigen Begleitungen alles Gute und viel Kraft.

Die neuen Mitglieder der ehrenamtlichen Hospizgruppe.
Von links: Peter Horenkamp, Dr. Johannes Meiß, Palliativmediziner, Meinolf Göstenmeier, Renate Eikel, Marion Keuer, Marita Maletz-Wild, Manuela Düsterhus, Katharina Mettenmeier, Andras Bolte, Sabine Coss-Kendzorra, Christine Rübbelke . Michaela Kösters-Zünkler, Hospizkoordinatorin

 

Eine Apotheke hilft nicht nur mit Medikamenten

Im Dezember 2025 feierte die Sonnenapotheke ihr 25-jähriges Bestehen, verbunden mit allerlei Aktionen und Feierlichkeiten. Auf Initiative des Mitarbeiterteams wurde eine Aktion gestartet, bei der Nutznießer die Menschen sind, die sich mit begrenzter Lebenserwartung in der letzten Phase ihres Lebens befinden – Palliativpatienten.

Deshalb wurden an 2 Tagen im Dezember nicht nur Schmerzmittel, Salben und Hustensaft verkauft, sondern auch fleißig Waffeln gebacken. Die Waffeln gab es gratis – aber wer wollte, konnte zu Gunsten des Schwester-Neria-Fonds eine Spende in eine Glasbox werfen. Das Ergebnis dieser Aktion ist die stattliche Summe von 1.000 Euro, die an den Schwester-Neria-Fonds e.V. übergeben wurde.

Peter Hartmann mit seinem Team bei der Scheckübergabe

Mit solchen Spenden unterstützt der Schwester-Neria-Fonds das Palliativnetzwerk Delbrücker Land und ehrenamtliche Kräfte bei ihrer Arbeit. Sei es bei der Beschaffung besonderer Medikamente, der Finanzierung von Maßnahmen zugunsten der Patienten oder Angehörigen oder der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen im Palliativnetzwerk.

Über diese Spende freut sich der Schwester-Neria-Fonds und sagt dem Team der Sonnenapotheke herzlichen Dank.

Waffeln backen für den guten Zweck

„In der Weihnachtsbäckerei,
gibt es manche Leckerei.
Zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei“ (Rolf Zuckowski)

Vor der Sonnenapotheke von Peter Hartmann wurde nicht gekleckert, sondern es wurden leckere Waffeln gebacken. Der Grund: 25 Jahre Sonnenapotheke in Delbrück.


Die Waffeln gab es gratis – aber wer wollte, konnte zu Gunsten des Schwester-Neria-Fonds eine Spende in eine Glasbox werfen. Und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht.


Wir danken den Waffelbäckerinnen und der gesamten Belegschaft der Sonnenapotheke für diese gelungene Aktion und wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

Ein Weihnachtsgedicht

Von drauß, vom Walde komm ich her,
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr ……… (Theodor Storm)

Weihnachtliche Stimmung herrschte im Garten

der Koordinatorin der Hospizgruppe, Michaela Kösters-Zünkler, die zur alljährlichen Adventsfeier für die „Ehrenamtlichen“ eingeladen hatte.

Ein Tisch voller Köstlichkeiten war gedeckt,

das Feuer in der Feuerschale knisterte

und der Duft von Punsch zog durch alle Räume – nur der Schnee fehlte.

In gemütlicher Runde wurde allen Anwesenden für ihr Engagement in der Palliativpflege gedankt – mit Worten und einer Weihnachtstüte voller Leckereien.

Wir wünschen allen aktiven und passiven Mitgliedern des Schwester-Neria-Fonds ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

Als Ehrenamtliche Sterbenden beistehen

Der ambulante Hospizdienst des Schwester Neria Fonds bietet im Oktober einen Befähigungs- und Sterbebegleitungskurs für Interessierte an, die ehrenamtlich in der ambulanten Hospizarbeit tätig werden möchten.

Der Kurs beginnt am Dienstag, 21.Oktober 2025 mit einem Einführungsabend von 19 bis 21 Uhr. Weitere Termine sind samstags, 25. Oktober, 8. und 22. November jeweils von 9 bis 15 Uhr.

Die Themen reichen von Begleitung, Trauer und dem Umgang damit bis hin zu rechtlichen Fragen. Die Teilnahme ist kostenlos und richtet sich an Männer und Frauen, die sich für ein solches Ehrenamt interessieren.

Am Schluss erhalten Sie ein Zertifikat über einen 20-stündigen Grundkurs, der Sie zur Teilnahme in der ambulanten Hospizbetreuung berechtigt.

Sollten Sie also Interesse an einer solchen Aufgabe haben und gefestigt im Leben stehen, freuen wir uns, wenn sie sich bei uns melden. Auch Männer sind ausdrücklich erwünscht. Der Kurs ist auf maximal 10 Teilnehmer/innen begrenzt.

Anmeldung unter 015140131827 (Michaela Kösters-Zünkler, Koordinatorin für die Hospizarbeit) von Montag bis Freitag – 8 Uhr bis 14 Uhr oder gerne per E-Mail unter
hospiz@schwester-neria-fonds.de

 

Kleine Spende – große Wirkung

Es gehen jeden Monat viele Spenden auf den Konten des Schwester-Neria-Fonds ein, für die wir besonders dankbar sind. Unsere Koordinatorin für die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen des Schwester-Neria-Fonds, Michaela Kösters-Zünkler, berichtete über eine Spendenaktion der kleinen Aailyna, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

 In der Runde der „Ehrenamtlichen“  heute Abend hat eine Helferin eine echt süße Geschichte erzählt und dazu eine Spende ihrer Enkelin mitgebracht. 

Die Mitarbeiterin hatte im Juli Geburtstag. Die kleine Aailyna hat ihre Oma vorher gefragt, was ein Hospiz ist und was da gemacht wird.

Nach einer genauen Erklärung hat sie gemeint, dass sie auch was tun möchte.

Also kam der Geburtstag der Oma und das Mädchen hat den Gästen der Oma kleine selbstgebastelte Dinge angeboten. Die Gäste haben für die kleinen Basteleien einen Betrag in eine Sammelbox gegeben und so sind
22 €uro zusammengekommen. Die hat sie dem Schwester-Neria-Fonds gespendet.

 

Wir finden, das ist eine Nachricht auf unserer Internetseite wert. Denn kleine Mäuse – egal ob kleines Mädchen oder kleine Spende – bewirken auch etwas Gutes für die Zukunft. 

Wir bedanken uns recht herzlich für diese tolle Idee und die für ein kleines Mädchen großzügige Spende.

 

Kleine Geste – große Wirkung

Das Unternehmen Westfalen Weser Energie hat unter den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine Spendenaktion gestartet. Siehe nachfolgenden Zeitungsartikel:

So wurde aus kleinen Cent-Beträgen eine stattliche Summe, die Westfalen Weser Energie noch einmal verdoppelte. Der Schwester Neria Fonds erhielt aus der Hand von Petert Schmitz einen Scheck über 2.500 €.

Dafür sagen wir herzlichen Dank!

Von links: Peter Schmitz, 1. Vorsitzender des Betriebsrates Westfalen Weser Energie sowie Michaela Kösters-Zünkler, Rita Dunschen und Dr. Johannes Meiß vom Schwester Neria Fonds