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Befähigungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiter – Schwester-Neria-Palliativnetzwerk

Wer einen Führerschein macht, muss auch einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren, um Menschen in Notsituationen helfen zu können. Das kennt so gut wie jeder. Wer Menschen mit begrenzter Lebenserwartung in der letzten Lebensphase begleiten möchte, braucht ebenfalls eine entsprechende Befähigung. Der Schwester-Neria-Fonds e.V. bot dafür zum wiederholten Male einen sogenannten Befähigungskurs an.

Im März dieses Jahres hat Michaela Kösters-Zünkler, die Koordinatorin der ambulanten Hospizgruppe Schwester Neria Palliativnetzwerk, für die Fortbildung ehrenamtlicher Hospizbegleiter/innen 10 Männer und Frauen gewinnen und schulen können.

In 20 Unterrichtseinheiten gaben Fachkräfte aus der Palliativ- und Hospizarbeit ihre praktischen Erfahrungen und ihr umfangreiches Wissen an die Teilnehmer/innen weiter. Diese Fortbildung befähigt sie, sich um Menschen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung zu kümmern und ihren Angehörigen beizustehen. Dieses geschieht in häuslicher Umgebung oder in Pflegeheimen des Delbrücker Landes. Der Kurs befasste sich u.a. mit

  • Rechtlichen Fragen zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsvollmacht, Patientenverfügung
  • Kenntnissen über Hospizarbeit und Sterbebegleitung
  • Gesprächsführung und Kommunikation
  • Ängste abbauen und Abschiednehmen

Das Motto dieser Fortbildung lautete:

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“

Das Schwester Neria Palliativnetzwerk Delbrücker Land bedankt sich bei den neuen ehrenamtlichen Helfern und wünscht ihnen für ihre zukünftigen Begleitungen alles Gute und viel Kraft.

Die neuen Mitglieder der ehrenamtlichen Hospizgruppe.
Von links: Peter Horenkamp, Dr. Johannes Meiß, Palliativmediziner, Meinolf Göstenmeier, Renate Eikel, Marion Keuer, Marita Maletz-Wild, Manuela Düsterhus, Katharina Mettenmeier, Andras Bolte, Sabine Coss-Kendzorra, Christine Rübbelke . Michaela Kösters-Zünkler, Hospizkoordinatorin

 

Eine Apotheke hilft nicht nur mit Medikamenten

Im Dezember 2025 feierte die Sonnenapotheke ihr 25-jähriges Bestehen, verbunden mit allerlei Aktionen und Feierlichkeiten. Auf Initiative des Mitarbeiterteams wurde eine Aktion gestartet, bei der Nutznießer die Menschen sind, die sich mit begrenzter Lebenserwartung in der letzten Phase ihres Lebens befinden – Palliativpatienten.

Deshalb wurden an 2 Tagen im Dezember nicht nur Schmerzmittel, Salben und Hustensaft verkauft, sondern auch fleißig Waffeln gebacken. Die Waffeln gab es gratis – aber wer wollte, konnte zu Gunsten des Schwester-Neria-Fonds eine Spende in eine Glasbox werfen. Das Ergebnis dieser Aktion ist die stattliche Summe von 1.000 Euro, die an den Schwester-Neria-Fonds e.V. übergeben wurde.

Peter Hartmann mit seinem Team bei der Scheckübergabe

Mit solchen Spenden unterstützt der Schwester-Neria-Fonds das Palliativnetzwerk Delbrücker Land und ehrenamtliche Kräfte bei ihrer Arbeit. Sei es bei der Beschaffung besonderer Medikamente, der Finanzierung von Maßnahmen zugunsten der Patienten oder Angehörigen oder der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen im Palliativnetzwerk.

Über diese Spende freut sich der Schwester-Neria-Fonds und sagt dem Team der Sonnenapotheke herzlichen Dank.

Waffeln backen für den guten Zweck

„In der Weihnachtsbäckerei,
gibt es manche Leckerei.
Zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei“ (Rolf Zuckowski)

Vor der Sonnenapotheke von Peter Hartmann wurde nicht gekleckert, sondern es wurden leckere Waffeln gebacken. Der Grund: 25 Jahre Sonnenapotheke in Delbrück.


Die Waffeln gab es gratis – aber wer wollte, konnte zu Gunsten des Schwester-Neria-Fonds eine Spende in eine Glasbox werfen. Und davon wurde reichlich Gebrauch gemacht.


Wir danken den Waffelbäckerinnen und der gesamten Belegschaft der Sonnenapotheke für diese gelungene Aktion und wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

Ein Weihnachtsgedicht

Von drauß, vom Walde komm ich her,
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr ……… (Theodor Storm)

Weihnachtliche Stimmung herrschte im Garten

der Koordinatorin der Hospizgruppe, Michaela Kösters-Zünkler, die zur alljährlichen Adventsfeier für die „Ehrenamtlichen“ eingeladen hatte.

Ein Tisch voller Köstlichkeiten war gedeckt,

das Feuer in der Feuerschale knisterte

und der Duft von Punsch zog durch alle Räume – nur der Schnee fehlte.

In gemütlicher Runde wurde allen Anwesenden für ihr Engagement in der Palliativpflege gedankt – mit Worten und einer Weihnachtstüte voller Leckereien.

Wir wünschen allen aktiven und passiven Mitgliedern des Schwester-Neria-Fonds ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

Als Ehrenamtliche Sterbenden beistehen

Der ambulante Hospizdienst des Schwester Neria Fonds bietet im Oktober einen Befähigungs- und Sterbebegleitungskurs für Interessierte an, die ehrenamtlich in der ambulanten Hospizarbeit tätig werden möchten.

Der Kurs beginnt am Dienstag, 21.Oktober 2025 mit einem Einführungsabend von 19 bis 21 Uhr. Weitere Termine sind samstags, 25. Oktober, 8. und 22. November jeweils von 9 bis 15 Uhr.

Die Themen reichen von Begleitung, Trauer und dem Umgang damit bis hin zu rechtlichen Fragen. Die Teilnahme ist kostenlos und richtet sich an Männer und Frauen, die sich für ein solches Ehrenamt interessieren.

Am Schluss erhalten Sie ein Zertifikat über einen 20-stündigen Grundkurs, der Sie zur Teilnahme in der ambulanten Hospizbetreuung berechtigt.

Sollten Sie also Interesse an einer solchen Aufgabe haben und gefestigt im Leben stehen, freuen wir uns, wenn sie sich bei uns melden. Auch Männer sind ausdrücklich erwünscht. Der Kurs ist auf maximal 10 Teilnehmer/innen begrenzt.

Anmeldung unter 015140131827 (Michaela Kösters-Zünkler, Koordinatorin für die Hospizarbeit) von Montag bis Freitag – 8 Uhr bis 14 Uhr oder gerne per E-Mail unter
hospiz@schwester-neria-fonds.de

 

Kleine Spende – große Wirkung

Es gehen jeden Monat viele Spenden auf den Konten des Schwester-Neria-Fonds ein, für die wir besonders dankbar sind. Unsere Koordinatorin für die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen des Schwester-Neria-Fonds, Michaela Kösters-Zünkler, berichtete über eine Spendenaktion der kleinen Aailyna, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

 In der Runde der „Ehrenamtlichen“  heute Abend hat eine Helferin eine echt süße Geschichte erzählt und dazu eine Spende ihrer Enkelin mitgebracht. 

Die Mitarbeiterin hatte im Juli Geburtstag. Die kleine Aailyna hat ihre Oma vorher gefragt, was ein Hospiz ist und was da gemacht wird.

Nach einer genauen Erklärung hat sie gemeint, dass sie auch was tun möchte.

Also kam der Geburtstag der Oma und das Mädchen hat den Gästen der Oma kleine selbstgebastelte Dinge angeboten. Die Gäste haben für die kleinen Basteleien einen Betrag in eine Sammelbox gegeben und so sind
22 €uro zusammengekommen. Die hat sie dem Schwester-Neria-Fonds gespendet.

 

Wir finden, das ist eine Nachricht auf unserer Internetseite wert. Denn kleine Mäuse – egal ob kleines Mädchen oder kleine Spende – bewirken auch etwas Gutes für die Zukunft. 

Wir bedanken uns recht herzlich für diese tolle Idee und die für ein kleines Mädchen großzügige Spende.

 

Kleine Geste – große Wirkung

Das Unternehmen Westfalen Weser Energie hat unter den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine Spendenaktion gestartet. Siehe nachfolgenden Zeitungsartikel:

So wurde aus kleinen Cent-Beträgen eine stattliche Summe, die Westfalen Weser Energie noch einmal verdoppelte. Der Schwester Neria Fonds erhielt aus der Hand von Petert Schmitz einen Scheck über 2.500 €.

Dafür sagen wir herzlichen Dank!

Von links: Peter Schmitz, 1. Vorsitzender des Betriebsrates Westfalen Weser Energie sowie Michaela Kösters-Zünkler, Rita Dunschen und Dr. Johannes Meiß vom Schwester Neria Fonds

Ein stilles Gedenken

Der Schwester-Neria-Fonds hat in seiner Satzung festgelegt, Menschen mit begrenzter Lebenserwartung in der letzten Phase ihres Lebens zu begleiten und den Angehörigen bei der Bewältigung dieser schweren Aufgabe zu helfen. Dazu gehört auch eine seelsorgerische Betreuung der Patientinnen/Patienten sowie deren Angehörige.

Ein Teil dieser Seelsorge ist der jährlich stattfindende Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Palliativpatienten. Dieser fand in diesem Jahr in der Segenskirche der evangelischen Kirchengemeinde Delbrück statt.

Neben unserem seelsorgerischen Begleiter, Diakon Rudolf Voß und der Pfarrerin der Ev. Kirchengemeinde, Frau Gabriele Hische, haben die ehrenamtlichen Mitglieder der Hospizgruppe und die Sängerin Karin Henkemeier diesen Gottesdienst würdevoll gestaltet.

Durch das Verlesen der Namen und das Anzünden von 12 Kerzen für jeden Monat wurde der Menschen gedacht, die durch das Palliativnetzwerk Delbrücker Land betreut wurden und die im Jahr 2024 verstorben sind. Danach spendeten die Pastorin und der Diakon einen ganz persönlichen Segen für die Anwesenden.

 

Danke für die ehrenamtliche Arbeit

Was gehört zu einer zünftigen Adventsfeier?

Weihnachtsplätzchen und andere süße Leckereien
Heißer Punsch und köstlicher Tee

Und nach einer Wanderung durch den nicht verschneiten Wald – eine Bratwurst auf die Hand am Lagerfeuer

All dieses haben wir vorgefunden, als wir in diesem Jahr bei unserer Koordinatorin der Hospizgruppe, Michaela Kösters-Zünkler, zu Gast waren. Sie hatte die ganze Familie eingespannt, um den Ehrenamtlichen des Schwester-Neria-Fonds für ihre Hilfe Danke zu sagen. Und alle Teilnehmer haben diese vorweihnachtliche Atmosphäre genossen.

Der Vorstand unseres Vereins wünscht allen Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest und ein Jahr 2025 mit viel Gesundheit und Zufriedenheit.

Flohmarktaktion zu Gunsten des Schwester-Neria-Fonds

Auf dem Apfelfest am 18. und 19. Oktober 2024 in Scharmede gab es neben dem Kunsthandwerkermarkt, einem Bühnenprogramm und Kinderaktionen auch einen Flohmarktstand, den die Familie Korsmeier-Riffeler zu Gunsten des Schwester-Neria-Fonds aufgebaut hatte.

Die Aktion fand viel Anklang und so mancher Schnäppchenjäger legte auf den aufgerufenen Preis noch den ein oder anderen Euro für die gute Sache drauf.  Die Standbetreiber haben die Einnahmen auf 300 € aufgerundet und dem Schwester-Neria-Fonds gespendet.

Für diese gelungene Aktion sagt der Schwester-Neria-Fonds herzlich „Dankeschön“.